Wie verläuft die Untersuchung?
Zunächst wird ein ausführliches Gespräch mit Ihnen geführt, in dem wir uns einen Eindruck über Ihre Beschwerdesymptomatik verschaffen. Denn vorausgegangene Operationen, Geburten, Vorerkrankungen etc. sind neben Ihren Beschwerden eine wichtige Information zur Planung Ihrer individuellen Behandlung.
Ferner wird zum Ausschluss einer Blaseninfektion eine Urinuntersuchung durchgeführt.
Nächster Schritt ist die Durchführung einer gynäkologischen Untersuchung, bei der die Situation der Beckenbodenmuskulatur, die Scheidenbeschaffenheit und andere Aspekte untersucht werden.
Im Anschluss an diese Untersuchung und das Gespräch werden wir eine sogenannte "urodynamische Messung" einschließlich eines "Stress-Tests" mit Ihnen durchführen. Hierbei werden mittels eines durch die Harnröhre in die Harnblase eingeführten Katheters der Blasendruck und der Verschlussdruck der Harnröhre gemessen, wodurch erkenntlich wird, ob eine Stressharninkontinenz tatsächlich vorliegt.
Um ein umfassendes Bild von Ihrer Problematik zu erhalten, werden Sie zum Schluss noch eine Ultraschalluntersuchung vom Scheideneingangsbereich aus erhalten (Introitus-Sonographie). Hierbei wird die Lage der Harnblase in Ruhe, pressend und im Stehen betrachtet, um eine eventuelle Senkung oder Abknickung der Harnblase zu erkennen.
Abschließend werden alle Befundergebnisse mit Ihnen besprochen und gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Behandlung ausgearbeitet. Zusätzlich erhält Ihr behandelnder Arzt die von uns erhobenen Befunde, sodass die vorgesehene Therapie mit ihm abgesprochen werden kann.




