
Positive Bilanz – gesunde Zukunft
Bereits nach einem Jahr eine erste Bilanz zu ziehen, ist durchaus nicht üblich, ist es doch eine relativ kurze Zeitspanne, um nachhaltige Änderungen spürbar werden zu lassen. In Duisburg jedoch hat die Kooperation zwischen Stadt und Sana schnell Früchte getragen, so dass sich die Verantwortlichen im August gerne der Presse stellten und auf das erste gemeinsame Jahr zurückblickten.
„Die Zusammenarbeit stellt sich aus unserer Sicht als offen und konstruktiv dar, gemeinsame Projekte werden zielgerichtet und zügig auf den Weg gebracht“, betonte der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und fügte freudig hinzu: „Die Entscheidung für diese Partnerschaft hat sich als die richtige erwiesen.“ In der Tat kann das Klinikum viele Zuwächse vorweisen: Die Zahl der stationären Patienten hat ebenso zugelegt wie die Zahl der Neugeborenen, der Auslastungsgrad ist gestiegen sowie der CMI-Wert, der den durchschnittlichen Schweregrad der Erkrankungen angibt. Und auch die Zahl der Mitarbeiter hat sich nach oben entwickelt: Allein von Juli 2007 bis Juli 2008 stieg die Zahl der Vollkräfte um rund fünf Prozent (von 952 auf 999 VK).
Dass auch dringend notwendige Sanierungen und Umbaumaßnahmen nicht auf die lange Bank geschoben werden, stellten der Sana-Generalbevollmächtigte Nordwest, Hans-Joachim Ehrhardt, und die kaufmännische Direktorin des Klinikums, Claudia Scherrer, vor. 3,5 Millionen Euro sind allein für 2008 vorgesehen, für den Ausbau des Intensivbereichs, den Umzug der Geriatrie, die Implementierung der ambulanten neurologischen Rehabilitation und vieles mehr.
Einen Schritt nach vorne gab es schließlich auch im medizinischen Bereich. „Wir konnten das Leistungsangebot nochmals erweitern und einige weitere Projekte stehen kurz vor der Umsetzung“, so Sana-Manager Ehrhardt. Als Beispiele nannte er die Erweiterung der Kinderheilkunde um den Schwerpunkt Allergologie und die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für geriatrische Traumatologie und Orthopädie.
Seine Freude über das gelungene erste Jahr äußerte auch der Sana-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Philippi, der zur Pressekonferenz aus München angereist war. Er lobte die Kreativität und das Engagement der Duisburger Belegschaft und versprach, auch weiterhin in den Duisburger Standort zu investieren. Zudem sei Duisburg ein Paradebeispiel für die schnelle und gelungene Integration eines Hauses in den Verbund. „Das Haus ist stets innovativ dabei, wenn es darum geht, was Neues anzupacken.“ So hob er etwa die Sana-interne Fachgruppe Neurologie hervor, in der acht Kliniken aus dem Sana-Verbund zur Verbesserung der übergreifenden Versorgung neurologisch erkrankter Patienten zusammenarbeiten – unter der Leitung des Klinikums Duisburg. „Mit Sana blicken wir gemeinsam in eine gute und gesicherte Zukunft“, ist OB Sauerland sicher.


