Behçet-Syndrom
Beim Behçet-Syndrom (benannt nach dem türkischen Arzt Hulusi Behçet) handelt es sich um eine Erkrankung, die viele Organe betreffen kann, da ihr eine Entzündung der Blutgefäße zugrunde liegt. Die Erkrankung beginnt häufig mit Entzündungen der Schleimhaut im Mund oder an den Geschlechtsorganen. Schwerwiegend kann eine Augenentzündung sein, sowie eine Beteiligung der Blutgefäße der Lunge oder Verschlüsse der tiefen Beinvenen (Thrombose).
Aufgrund der verschiedensten betroffenen Organe, ist für eine entsprechende Untersuchung und Behandlung der Patienten häufig die enge Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener Fachrichtungen mit entsprechenden umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten notwendig.
Durch ein komprimiertes Programm der Patientenschulung, fließende Übergänge zwischen stationärer, teilstationärer und ambulanter Versorgung in Zusammenarbeit mit den Hausärzten, erfordert die Einleitung der Behandlung mit einem langwirksamen Antirheumatikum (Basistherapie) im allgemeinen nur 10-12 Tage stationären Aufenthalt.
Wir sind ein Kompetenzzentrum Behcetsyndrom.




